Ergotherapie

 

Kinder lernen spielend
Sie sammeln Wissen und Erfahrungen, indem sie Dinge ausprobieren und sich mit anderen Personen austauschen.
Die positive Erfahrung, etwas zu schaffen und zu bewirken, bildet das Grundgerüst für Selbstbewusstsein, Wissen und spätere schulische Fertigkeiten.
Handlungsfähigkeit beginnt, sobald Kinder Dinge manipulieren und ihre Umgebung erkunden. Wir arbeiten mit Kindern von < 1 Jahr bis zum Jugendalter.

Ergotherapie hilft, wenn Kinder …
● ungeschickt sind und ihre Bewegungen nicht gut dosieren oder koordinieren
können (Wahrnehmung und Senso-Motorik).
● wenig Ideen oder keinen Plan haben, wie sie Dinge oder Spielsachen verwenden können.
● ängstlich oder passiv sind, keine Initiative zeigen und schnell aufgeben.
● so unruhig und unkonzentriert sind, dass sie sich nicht beschäftigen können,  andere stören oder in der Schule dem Unterricht nicht folgen können.

 

Die Ergotherapeutin
● analysiert, an welchem Punkt der Handlungs-Ausführung ein Kind Schwierigkeiten hat und übt mit dem Kind Fähigkeiten, die noch nicht ausreichend entwickelt sind.
● wählt geeignete Aktivitäten aus, bei denen das Kind wichtige Fertigkeiten üben und trainieren kann.
● adaptiert die Anforderungen so, dass das Kind sie bewältigen kann.
● lenkt durch gezielte Hilfestellungen das Kind durch die Aufgabe, und ermöglicht positive „Handlungserfahrung“
.

 

Ziel ist, dass das Kind mit möglichst wenig Hilfestellung die Aufgaben bewerkstelligen kann, die seinem Entwicklungsstand oder seinem Alter entsprechen und daraus Motivation für weitere Herausforderungen schöpft.

Ergotherapeutische Methoden
Wir kombinieren in der Ergotherapie unterschiedliche Methoden individuell nach den vorliegenden Problemen und Bedürfnissen unserer PatientInnen.
Auswahl von Methoden, in denen unsere Therapeutinnen ausgebildet sind.
● Sensorische Integrationstherapie
● ADHS-Training (nach Lauth-und Schlottke, Britta Winter, Marburger Konzentrationstraining)
● Graphomotorik-Training
● Kinder-Bobath

● COOP

● Marte Meo uvm

 

Ablauf

Kennenlernen

Wenn uns Kinder vorgestellt werden, besprechen wir in der ersten Stunde mit den Eltern,

was ihnen Sorgen macht, wo sie Probleme sehen und wo sie individuelle Stärken bei ihrem Kind bemerken.
Wir beobachten die Kinder im freien Spiel. Was macht das Kind von sich aus? Was interessiert das Kind?  Wo braucht es Hilfe?

Genaue Analyse der Fähigkeiten und Ziele
Aus den Schilderungen der Eltern und der Beobachtung der Kinder ergibt sich die Entscheidung für/gegen zusätzliche Assessments und Tests. Eine genaue Testung kann weitere 1-2 Einheiten in Anspruch nehmen. Nicht bei jedem Kind ist das notwendig.
Aus der Zusammenfassung aller Informationen entwickeln wir mit Eltern und Kindern gemeinsam konkrete individuelle Therapieziele und einen ungefähren Plan, wie wir die Ziele erreichen möchten.

Der Weg zum Ziel
In der Ergotherapie nutzen wir zahlreiche kindgerechte Medien - hier wird geturnt, gespielt, handwerklich gearbeitet und trainiert.
Wir unterstützen das Kind in der Ausführung, aber nur „so viel wie nötig und so wenig wie möglich.“ Kinder machen in der Therapiesituation positive Erfahrungen, sie meistern Herausforderungen und werden selbstbewusster. Wenn sie auch außerhalb des Therapiezimmers diese Fähigkeiten einsetzen und weiter entwickeln, haben wir unser Ziel erreicht.

Wir lösen Probleme nicht alleine
Eltern und Bezugspersonen werden in die therapeutische Arbeit einbezogen. Sie können im Alltag umsetzen, was wir hier erarbeiten und dadurch ihre Kinder am Besten unterstützen.
Wir arbeiten mit Kindergärten und Schulen zusammen, wenn Bedarf besteht.
Wir tauschen uns mit anderen involvierten Fachleuten aus.

 

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